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Kreuzungen und ihre Folgen für die Nachkommen

 

Bitte niemals artfremde Tiere, wie Mittelhamster und Zwerghamster kreuzen. Das gilt auch für die unterschiedlichen Zwerghamsterrassen, denn auch die dürfen nicht gekreuzt werden. Es ist fraglich, ob es bei diesen Versuchen zu einer Paarung kommt, geschweige denn, zu Nachwuchs. Sollte es dennoch soweit kommen, dann sind die Überlebenschancen sehr niedrig. Außerdem ist es hochwahrscheinlich, dass es zu Missbildungen, sowie Fehlgeburten kommen kann.

Leider kann es auch bei Tieren gleicher Art zu Missbildungen kommen, hier eine kleine Übersicht, welche Gendefekte oder Erbschwächen bei der Paarung vermieden werden können: 

  • keine Goldhamster mit weißem Bauch untereinander kreuzen! Folge: die Jungen kommen teilweise ohne Augen auf die Welt und haben somit keine Überlebenschance!
  • um den Satineffekt im Fell zu vererben, dürfen keine zwei Hamster mit Satinfell verpaart werden, nur mit einem normalen Hamster verpaaren! Folge: Das Deckhaar wird extrem dünn und bietet somit keinen Schutz mehr.
  • da sich Dshungarische- und Campbell-Zwerghamster sehr ähneln, kann es trotz aller Risiken zu einer Verpaarung der beiden Rassen kommen. Bei solch einer Kreuzung ist aber ein Großteil der Jungen unfruchtbar.
  • bei einer Paarung zwischen zwei gescheckten Campbells kommt es auch zu augenlosen Tieren oder sie bekommen extrem winzige Augen. Folge: keine große Überlebenschance!
  • weiße Chinesische Zwerghamstermännchen sind unfruchtbar, daher wird diese Art nicht mehr gezüchtet.
  • gescheckte Chinesische Zwerghamster untereinander gepaart, führen zu Missbildungen bereits im Mutterleib, d.h. sie sterben schon dort und werden vom Körper der Mutter resorbiert (aufgelöst)

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