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Sinnvolles Zubehör

 

Schlafhäuschen:

Es gibt sie aus Kunststoff, Keramik, Holz oder Ton sie müssen groß genug sein damit sich der Hamster darin einrollen kann und er sollte mit vollen Backentaschen problemlos in sein Häuschen passen können.

Holzhäuschen haben den Nachteil, dass sie sich nicht reinigen lassen und sich mit Urin vollsaugen. Dafür können sie aber ohne Bedenken als natürliche Nagemöglichkeit zur Zahnpflege benutzt werden. Man kann Holzhäuschen gegen Urin schützen, in dem man das Holz mit Kinderspielzeuglack, Leinöl oder Bienenwachs behandelt. Es empfiehlt sich, die Holzhäuschen regelmäßig auszutauschen.

Kunststoffhäuser sind nicht ungefährlich, wenn dieser vom Hamster angenagt wird, bleibt er im Vormagen des Hamsters liegen und wird nicht verdaut. In Plastikhäusern herrscht keine Luftzirkulation, d. h. Pilze und Bakterien siedeln sich schneller an. Daher sollte auch das Kunststoffhäuschen nicht zum Einsatz kommen.

Am besten eignen sich Tonhäuser oder Keramikhäuser, sie sind leicht zu reinigen und können problemlos angenagt werden.

Im Baumarkt sind Ytonsteine erhältlich. Diese lassen sich ganz einfach mit einer Säge oder einem Bohrer bearbeiten. So kann man dem Hamster ohne großen Aufwand ein sehr komfortables Häuschen selber basteln. Alles was dazu benötigt wird ist viel Phantasie und Ideenreichtum und ein kleinwenig handwerkliches Geschick. Ytonsteine eignen sich auch gut zum natürlichen Abrieb der Krallen.

 

Gras-, und Heunest:  

Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen (runde- und  längliche Form). Sie eignen sich hervorragend zum decken des Raufutterbedarfs, da sie angeknabbert werden können.

 

Futternäpfe:

Am besten aus Keramik, sie sollten einen festen Stand haben, um nicht zu verrutschen. Wichtig ist auch, zu beachten, dass sie klein genug sind, damit sich der Hamster nicht reinsetzen kann.

Futternäpfe werden nur zum Verabreichen von Frischfutter benötigt. Das normale Trockenfutter sollte im gesamten Käfig verstreut und unter Heubergen oder in der Einstreu versteckt werden, damit sich der Hamster sein Futter selbst zusammensuchen kann. Das ist eine sinnvolle Beschäftigung und vertreibt Langeweile.

 

Wassertränke:  

Hamster sind von Natur aus bedingt eigentlich nicht so an Flüssigkeit gewöhnt, trotzdem ist es lebenswichtig. Den größten Teil seines Flüssigkeitsbedarfs deckt der Hamster über Saftfutter. Den Rest holt er sich über die Nippelflasche.

Weit verbreitet sind Nippelflaschen mit Kugel, damit sie vor dem Auslaufen geschützt ist. Doch zu Bedenken ist Folgendes: Hamster können in der Natur aus Pfützen oder Flüssen trinken und müssen sich dabei nicht unnatürlich mit dem Hals verrenken, damit sie an ihr Trinken kommen. Das sollten wir uns auch immer vor Augen halten. Zwar sind die Nippeltränken die am meisten verbreiteste Trinkmöglichkeit für Hamster, jedoch sollte darauf geachtet werden, dass die Flasche so positioniert wird, dass der Hamster sich so wenig wie möglich anstrengen muss, um dran zu kommen. Zu empfehlen sind auch Wassertränken für Vögel. Da läuft immer eine Menge Wasser nach und der Hamster kann bequem vom Boden weg schlürfen.

 

Desweiteren eignen sich:

  • Korkröhren
  • Kokusnussschalen
  • Wurzeln
  • Klo- oder Küchenpapierrollen
  • Eierschachteln
  • Holzspielzeuge (durchbohrte Baumstämme, Kletterwürfel usw.)
  • Laufräder

(mehr dazu findet sich unter Spielzeug und Bastelideen)